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Herstellung von ESL-Milch
Milch haltbar zu machen ist auf vielen verschiedenen Wegen
möglich und für den Handel heute auch auf jeden Fall
erforderlich, denn absolut unbehandelte Frischmilch darf heute wegen
Bakterien und anderen Dingen nicht mehr einfach so verkauft werden.
Am einfachsten ist das Pasteurisieren, wobei die Milch für
etwa 30 Sekunden erhitzt wird wobei sie etwa 70 Grad erreicht. Danach
ist diese Milch für etwa eine Woche haltbar, wenn man sie
gekühlt lagert, das heißt wer solche Milch im Handel
erwirbt kann sie zuhause höchstens noch etwa zwei bis 3 Tage
aufbewahren, da die Milch sicherlich auch einige Tage im Handel
unterwegs war.
Anders ist es bei der H-Milch, denn diese wird für etwa 3 bis
4 Sekunden auf über 100 Grad erhitzt und ist dann im
verpackten Zustand teilweise mehrere Wochen oder Monate haltbar, muss
aber nach dem Öffnen innerhalb einiger weniger Tage verzehrt
werden, da sie nach rund einer Woche bei Kühlung verderben
würde.
Die ESL-Milch ist mehr oder weniger eine Mischung aus beiden Arten,
denn sie ist länger haltbar als wenn sie nur pasteurisiert
wäre, aber weniger lang als eine ultrahocherhitzte H-Milch. In
der Regel entsteht die Haltbarkeit der ESL-Milch entweder durch eine
indirekte Erhitzung mittels Dampf, oder aus einer Mischung von Hitze
und Mikrofiltern, aber auch die Verwendung von Tiefenfiltern ist
möglich, wobei hier keine weitere Behandlung mit Hitze mehr
erforderlich ist.
Nach der Erhöhung der Haltbarkeit müssen ESL-Milch
und Frischmilch so schnell wie möglich in den Handel und zum
Verbraucher, während H-Milch auch noch eine Weile gelagert
werden kann. Frischmilch und ESL-Milch haben dabei mehr Vitamine, die
sich allerdings beim Lagern noch verlieren, so dass man beide
möglichst nicht auf Vorrat einkaufen und schnell verzehren
sollte, um keinen Verlust der wichtigen Vitamine in Kauf zu nehmen.
Geschmacklich ist ESL-Milch ebenfalls eine Mischung aus Frischmilch und
H-Milch.
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